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Unterstützung für Oberfranken

Arbeiterwohlfahrt Bayreuth-Land fordert bessere Unterstützung von Oberfranken

Bindlach - Bei der Vorstandssitzung des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bayreuth-Land ging Vorsitzender Karl Lothes zunächst auf die Arbeit im vergangenem Jahr und die Planungen fürs neue Jahr ein. Bei den vielfachen sozialen Aktivitäten des Wohlfahrtsverbandes auf Kreisebene standen neben den Kreisausschusssitzungen v.a. die Sammlungen für hilfsbedürftige Menschen in der Region wieder im Mittelpunkt. So konnten neben den Kinderbetreuungseinrichtungen in Altenplos und Glashütten auch die Mittagsbetreuung an der Förderschule in Pegnitz großzügig unterstützt werden. Auch bei der "Aktion Mensch" wurde vor Weihnachten wieder vielen hilfsbedürftigen Menschen eine Freude bereitet.

Sehr gut angenommen wurden wieder die für Kinder Fahrten zum AWO Familientag in den Nürnberger Tiergarten und die AWO-Sternfahrt nach Kulmbach. Besonderen Dank sprach Lothes seinen Stellvertreter Fritz Höhn für seinen Einsatz für den optimal umgebauten Kindergarten in Altenplos und der AWO in Weidenberg für das dort zusammen mit der Gemeinde laufende Projekt für hilfsbedürftige Menschen aus.

Die im vergangenem Jahr geführten Gespräche mit Verantwortlichen in Bischofsgrün zur Wiedergründung des dortigen Ortsvereins und des Kindergartens in Hohenmirsberg sowie mit dem AWO Stadtverband Bayreuth sollen fortgesetzt werden.

Die Internetseite soll noch ausgearbeitet werden und auch für dieses Jahr ist wieder ein kostenloses Angebot von mehreren Bussen durch den Kreisverband zur Teilnahme am AWO-Familientag in den Nürnberger Tiergarten geplant. Die Einnahmen aus den Straßensammlungen sollen diesmal insbesondere für die Unterstützung der Jugendräume in Bindlach und für einen Zuschuss zur Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für das Seniorenheim Weidenberg verwendet werden.

Als regionaler Vertreter des politisch engagierten Sozialverbandes diskutierten die Vorstandsmitglieder auch wieder über die derzeitige Schieflage in der Sozialpolitik von Bund, Land und Bezirk. Es wurden v.a. negative Entwicklungen für die Region angesprochen. Insbesondere wurde das weitere Abhängen von Oberfranken auch in der sozialen Entwicklung in Bayern thematisiert. Beispiele seien die mangelnde finanzielle Unterstützung des Bezirks bei den explodierenden Sozialausgaben, die weit über den Landesdurchschnitt liegende Zahl an Leiharbeitern mit Niedriglöhnen und vielen Arbeitnehmern, die zu ihrem Lohn noch Arbeitslosengeld II beziehen müssen, um mit ihrem Einkommen auszukommen. Die geplante Reduzierung der regionalen Abgeordneten durch die Abschaffung eines oberfränkischen Stimmkreises und die Studie des Zukunftsrates der Staatsregierung beweisen, dass die in der Bayerischen Verfassung verankerten Herstellung von gleichen Lebensbedingungen im Freistaat von der gelb-schwarzen Regierung nicht gewollt ist. Oberfranken werde zunehmend zum Armenhaus Bayerns, so Lothes.